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WIM Bern trifft Freie Szene Istanbul

 

Festival vom 12./13. Juni 2014 in der Dampfzentrale Bern

 

 

 

2007: SEHNsOHR / FESTIVAL FÜR MUSIK UND VISUELLE KUNST 2007

 

 

 

Während dreier Tage wurde die Dampfzentrale zum Schau- und Hörplatz eines audiovisuellen Festivals der WIM Bern. Eine Lichtklanginstallation begleitete das ganze Festival, pendelte zwischen Konzertinstallation und konzertanter interdisziplinärer Aufführung. Ein Labyrinth für Stimmensemble und Projektionswände bewegten sich in mehrdimensionalen Räumen. Unterschiedliche Musikensembles vertonten live einen extra produzierten Stummfilm. Eine projizierte Malfläche wurde digitalisiert, verändert und trat in Kommunikation mit Musikern. Ein «Lichtbassin» regte zum Verweilen und Zuhören an. Die verschiedenen Projekte wurden so verbunden, dass sie als multidimensionale Struktur ineinander übergingen.

 

 

 

 

Bain mystique 1, die erste von drei Lichtinstallationen der bildenden Künstlerinnen Anna-Maria Lebon und Johanna Huguenin-Schreier schafft vor der Dampfzentrale eine poetische Atmosphäre, welche zum Verweilen, Betrachten und Hinhören einlädt. Ein grosses Wasserbecken bildet das Zentrum - Wasser als Thema nicht nur der Lichtinstallation sondern auch der Klänge von Daniel Schümperli, Markus Lauterburg und Till Wyler.

Bain mystique 2 von Anna-Maria Lebon und Johanna Huguenin-Schreier.Ein mystisches Schiff treibt im Hafen der Dampfzentrale und wird selber vom Sturm und Schneetreiben umher getrieben.

 

 

 

bain mystique 3 von Anna-Maria Lebon und Johanna Huguenin-Schreier spielt mit der Schwerkraft und dem Spiel von Kindern rund ums Element Wasser.

 

 

 

 

Wojtek Klakla malt auf einem beleuchteten Glastisch. Seine Bilder werden von Majté Colin und Michael Egger mit elektronischen Mitteln weiter verarbeitet und ineinander verwoben.

 

 

Hans Burgener (viol), Markus Lauterburg (dr) und Gérald Zbinden (g, el) gehen mit ihrer Musik auf die Bilderwelt ein.

 

 

 

 

Das schweizerisch-deutsche Vokalensemble VOXLabYrinth besteht aus den StimmkünstlerInnen Bruno Amstad, Franziska Baumann, Monika Lilleike, Ate Schell, Andreas Stahel, Saadet Türköz und Franziska Welti. Im Wechselspiel mit der live mitgestalteten Videoarbeit von Claudia Brieske kreieren sie eine an antike Rituale mahnende, dichte Atmosphäre.

 

 

In ihrer interaktiven Performance "Gestes éphémères" verweben MusikerInnen und bildende KünstlerInnen mit wechselnden und vielseitig beeinflussten Bildern ein atmosphärisch dichtes Gesamtwerk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musikalische Interventionen von Teresa Hackel und Hans Burgener aus Bern, Marco Maria (Berlin) und Cristin Wildbolz (Amsterdam) in der zweiten Lichterinstallation von Michael Vorfeld.

 

 

 

 


Markus Lauterburg und Hanspeter Pfammatter spielen zum Stummfilm DER MONDFLIEGER von Markus Jaeggi.

 

 

Die sich täglich wandelnde Lichterinstallation des in Berlin lebenden Künstlers Michael Vorfeld im Turbinensaal. Vorfeld hat den Raum durch die verschiedenen Leuchtkörper in eine irreale Struktur verwandelt, welche einem an Schalttafeln oder Flugfelder erinnern mag.Verschiedene Gruppen der WIM Bern treten in dieser Installation in Aktion und gestalten den Raum durch ihre Klänge und Bewegungen mit.

 

 

 

 

 

Fotos D.Schümperli

Die dritte Lichterinstallation von Michael Vorfeld sowie seine interaktive Performance mit Hans Anliker (tb) und Jürg Solothurnmann (saxes).

 

 

 

 

 

 

 

2004: Klang Aar(i)e

 

 

Auf einer Barke schwamm am 10. September 2004 ein "Konzert" die Aare hinunter, mit Radio Live Übertragung und pyrotechnischen Aktionen.

Ensembles bespielten verschiedene Uferzonen. Das Publikum lauschte mit den eigenen Radios entlang dem Aareufer und wurde dadurch zum zusätzlichen Interpreten des Klangprojektes.

 

Die Musik auf dem Boot als auch Unterwasserklänge wurden mittels einer mobilen Radio-Sendeanlage von Radio RABE direkt in den Raum der Stadt Bern übertragen.

Das Publikum befand sich am Aare-Ufer und wurde aufgefordert, die eigenen Radios mitzunehmen (FM 91.1 MHz). Als zusätzlicher Interpret prägte es die akustischen Nachbilder in der Atmosphäre der Flusslandschaft.

 

Für Perkussionisten, ein Stimmensemble und ein Streicherensemble entstanden Kompositionen und Konzepte für spezifische Uferplätze und Ufersituationen. Sie erweiterten den Klangraum an verschiedenen Stellen am Aare Ufer.

Pyrotechnische Aktionen „beleuchteten“ die Flusslandschaft mit der Klangbarke und setzten visuelle Akzente auf dem Wasser.

 

 

Konzept und künstlerische Leitung: Franziska Baumann

 

In Zusammenarbeit mit:

Jacques Demierre, Marie Schwab und Lukas Berchtold, Genf

WIM, Bern

 

 

Unterstützt durch:

World New Music Days 2004

WIM, Bern

Gemeinde Köniz

Bank Ehinger & Armand von Ernst, Bernhttp://www.dampfzentrale.ch/

Kulturhallen Dampfzentrale, Bern

 

 

2002: MUSIK IST IN 2

Ruth Bamberg - Video- und Medienkünstlerin

An der Produktion nahmen siebenundzwanzig Musikerinnen und Musiker teiln, die meisten der zu jener Zeit musikalisch aktiven Mitglieder der WIM Bern. Der dokumentarische Aspekt dieser Arbeit besteht darin, dass alle von den Autoren einzeln besucht und in ihrem eigenen alltäglichen Habitus des Musikmachens aufgezeichnet wurden. Die Aufnahmen erfolgten in ihren Wohnräumen und Ateliers, die auf der Landkarte einen bis Luzern, Zürich, Biel und Freiburg reichenden Grossraum um den Schwerpunkt Bern herum abstecken. Der radikale Aspekt dieser Arbeit besteht darin, dass die Autoren aufgezeichnet haben, was sie während ihres Besuches vorfanden. Es gab keine Vorgaben ausser einer ungefähren Gesamtspieldauer. Die einzelnen MusikerInnen hatten die Freiheit, diesen Zeitraum zu strukturieren, beziehungsweise ihn sich durch den musikalischen Prozess ausformulieren zu lassen.

Klang/Video-Installation von Ruth Bamberg & Philippe Micol im Kornhausforum Bern

1999: KNOTEN 2

"Wir machen keine Smalltalk-Musik"

 

Am Impro-Festival Knoten 2 der Werkstatt für Improvisierte Musik Bern (WIM) treffen Berner MusikerInnen auf KünstlerInnen aus aller Welt. Ein Gespruach mit dem Mitorganisator  und Saxophonisten Jürg Solothurnmann.